Ich habe großen Respekt vor Dir, Deinem Weg, Deinem Mut und Deiner Absicht

Dir selbst zu begegnen.

Wenn Du mich als Deine Weggefährtin erwählst, dann kommen wir uns auf verschiedenen Ebenen nahe.

Auf dieser Seite möchte ich Dir einen Blick auf meinen Weg schenken.

 

(Wenn Du nur an meinen Ausbildungen und Kompetenzen interessiert bist, dann klicke bitte hier)

 

Eigentlich wusste ich schon immer, wie es sich anspürt zu Hause zu sein. Eine Sehnsucht, eine manchmal recht klare Erinnerung an ein Sein, bevor ich kam.

 

Mein Kinderzuhause ist im Wald bei Zwergen und Elfen, beim Spielen, in der warmen Küche der Großmutter, im Duft meiner Mutter beim Schlafen gehen.

 

Im unfassbar grauen Schulalltag und im Bemühen zu entsprechen, spüre ich, wie sich mein innerer Ort unaufhaltsam entfernt. Er wird immer unzugänglicher, bis ich traurig und unangenehm zwischen den Welten herumhänge.

 

Nach Matura und Berufsbefähigung als Sozialpädagogin finde ich mich auf einer für mich unbefahrbaren Rennbahn stehen gelassen. Ich habe nicht einmal Begriffe, um nach meinem Weg fragen zu können, aber ich beginne zu suchen.

 

 

Mit 21 Jahren lerne ich die Tiefenprozessarbeit und die Denkweise Rudolf Steiners kennen.

 

 


Mit dem erleichterten Gefühl endlich einen Weg zu sehen und gehen zu können, lerne ich eine neue Sichtweise auf Mensch und Welt. Begeistert reise ich zu den alten Mysterienstätten Europas. Das "Erkenne dich!" als Leitsatz allen Suchens wird zu meinem Polarstern.

 

In dieser Zeit baue ich ein Betreuungsprojekt für schwerstbehinderte Kinder auf und leite es. Ich begegne meinen Begabungen und Karrieremöglichkeiten. Sieben Jahre später lasse ich fast alles hinter mir.

Für 5 Jahre ziehe ich in die Schweiz und studiere Eurythmie. Ich suche Innenansichten, erkunde das Denken und das Wirken der Lebenskräfte und ich lerne das Allein sein.

 

Ich gründe und leite eine Tiefenprozess-Gruppe in Basel. Dort erlebe ich das ersten Mal ganz deutlich:

wenn wir die eigene Essenz berühren, dann berühren wir auch einander.

 

Zurück in Österreich fühle ich mich fremd. Eine große Einsamkeit breitet sich über mich.

Mein Sohn wird geboren.

Als Mutter lerne ich eine mir bisher unbekannte mich mitreissende Liebe, Überforderung und Transformationskraft kennen.

Nach längerer Tätigkeit der psychiatrischen Betreuung, beginne ich in der forensischen Psychiatrie zu arbeiten. Ich mag die Patienten, es zählt nur ganz da und ganz ehrlich Mensch zu sein. Dann ist erstaunlich Vieles möglich.

Nach drei tiefgreifenden Begegnungen mit dem Tod, erscheint mein Weg aufgerissen, nur noch Abgründe, unbegehbar. Irgendwann bin ich gezwungen stehen zu bleiben. Ohne zu wissen, wie ich weiterleben soll, ist mir klar, dass ich sehr viel lassen muss. Noch tiefer als bisher stellt sich die Frage:  Wer bin ich? Wozu bin ich hier?

 

Langsam komme ich nach Hause.


Der Weg nach Hause ist auch ein Forschungsprojekt geworden und ein spannendes Übfeld für mich allein, aber auch als Mutter mit meinem Kind, als Frau und Geliebte, als Freundin, Mitarbeiterin, Kursleiterin, als Pädagogin, Lehrerin…

Ich experimentiere und forsche zu den Fragen, was und wo sind die Mysterienstätten des "Erkenne Dich" heute?

In mir ist die Frage präsent:

 

Wie ist das Leben, wenn immer mehr Menschen ihre Essenz berühren, aus ihr leben, sich so zeigen und begegnen? Was transformiert sich in mir, in uns und in der Welt, wenn wir das zulassen?

 

Das zu üben erscheint mir eine der wesentlichsten Aufgaben unserer Zeit. Es beglückt mich sehr, dass es heute Menschen in meinem Leben gibt, mit denen ich das lerne, forsche und liebe.



Ich liebe es, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen und ihre Essenz berühren können.